Samstag, 18 Nov 2017
 
 
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Systemaufbau
Je nach Werkstückgewicht unterscheidet
man zwei Systemklassen
(bis 8 kg und bis 130 kg), welche
sich wiederum, je nach Werkstückträgergrösse,
in unterschiedliche
Systemgrössen aufgliedern. 



Bis 8 kg Werkstückgewicht werden
leichte Werkstückträger eingesetzt:
• ST-600 - Systembreite 90 mm
• ST-700 - Systembreite 160 mm
• ST-710 - Systembreite 210 mm
• ST-715 - Systembreite 260 mm
Bei diesen wird das Gewicht von
Werkstück, Werkstückaufnahme
und Werkstückträger direkt von
der Kette aufgenommen.

Ab 8 kg Werkstückgewicht werden
schwere Werkstückträger eingesetzt:
• ST-815 - Systembreite 260 mm
• ST-820 - Systembreite 360 mm
• ST-840 - Systembreite 460 mm
Die Last des Werkstücks, der Werkstückaufnahme
und des Werkstückträgers
werden durch Schwenkrollen
aufgenommen, welche auf den
Seitenprofilen aufliegen; auf die Kette
wirkt nur eine Federbelastung von
ca. 2 x 40 N. 





















Der Antriebsmechanismus
Die Transferkette wird innerhalb
eines 90° oder 180° Umlenkmoduls
durch ein Kettenrad geführt. Dieses
wird durch einen Stirnradgetriebemotor
angetrieben. Die Kraftübertragung
erfolgt mittels der 10 mm-
Stahlbolzen in den Kettengliedern.
Eine mechanische, einstellbare
Rutschkupplung dient als Überlastschutz
und wird für jedes Antriebssystem
speziell eingestellt.
Mit entsprechenden Getriebeübersetzungen
wird die gewünschte Kettengeschwindigkeit
erreicht. Durch
einen Frequenzumformer kann die
Geschwindigkeit in einem Bereich
von ± 2 0 % stufenlos eingestellt
werden.

 

Der Transportmechanismus
Eine robuste Kunststoffkette dient
als Transportmittel für die Werkstückträger,
welche dem Steuerungsablauf
entsprechend, den
Arbeitsplätzen und Stationen
zugeführt werden.
Die Werkstückträger werden durch
Reibung zwischen dem Gleitschuh
und der Kette transportiert.
In den Handarbeitsplätzen oder vor
den Automatikstationen kann der
Werkstückträger durch ein Anhaltemodul
gestoppt werden. Währenddessen
transportiert die Kette die
übrigen sich im Umlauf befindenden
Werkstückträger weiter.
In den Stationen wird der Werkstückträger
durch ein Zentriermodul
von der Kette abgehoben und
genau positioniert.